Archiv für die Kategorie „Seelenthemen“
Ganzheitlich gesehen – Angst, Depression, Burnout
Was haben Depression, Burnout und Angst gemeinsam? Ganz gleich, in welcher Form es sich zeigt – diese seelischen Störungen sind ein Zeichen dafür, dass die Lebenskraft blockiert ist. Die ureigene Energie fließt nur noch spärlich und steht dem Individuum in kaum ausreichendem Maß zur Verfügung.
Hören statt Lesen
In meinen Weg-zum-Herzen-Videos und mp3-Hörminuten finden Sie besinnlich-meditative Texte für die kleine Pause vom Alltag – hin zum Herzen und dem, was der Seele Flügel wachsen lässt.
In meiner ersten Produktion spreche ich über Gefühle, die Vergangenheit und das Finden der eigenen Mitte.
Bildnachweis: Hans Peter Dehn / PIXELIO
Eine kleine Übung für die eigene Mitte
Der Baum ist ein Sinnbild für die Natur des Menschen. Sein aufrechter Wuchs, seine tief in die Erde hinab reichenden Wurzeln, die ebenso groß sind wie seine Krone, verkörpern das Menschsein auf schönste Weise. Auch wir sind verwurzelt mit der Erde, tragen unseren Kopf im Himmel und dürfen aufrecht durch das Leben gehen.
Wie der Baum benötigen wir eine gute Basis und eine gewisse Flexibilität, um den Stürmen des Lebens trotzen zu können. Auch der Mensch hat wie ein Baum seine 'Jahreszeiten': Mal stehen wir in voller Blüte, sind begeistert und fühlen uns verliebt wie im Frühling, mal sonnen wir uns im Licht von Anerkennung und Zuneigung. Dann wieder verlieren wir uns im Auf und Ab des Lebens und lassen die Blätter der Leichtigkeit fallen. In manchen Zeiten des Lebens stehen wir gar wie ein kahler Baum im Winter und hoffen auf den nächsten Frühling.
Ein Baum strahlt eine innere Kraft und Ruhe aus, die wir spüren können, wenn wir uns mit der Seele des Baumes verbinden. Wenn wir uns an ihn anlehnen, können wir diese Kraft und Ruhe tanken und zentrieren uns wieder in unserer Mitte.
Damit Sie sich auch ohne einen Baum jederzeit zentrieren können, habe ich die folgende kleine Übung entwickelt, die Sie überall ganz einfach und in wenigen Minuten durchführen können:
Man sieht nur mit dem Herzen gut
In meiner täglichen Arbeit begegnet es mir immer wieder, dass Menschen nicht wissen, wie sie es anstellen sollen, mit dem Herzen zu sehen. Zu sehr sind sie, sind wir, geprägt vom rationalen Verstand, der unentwegt "vernünftiges" Denken und Handeln fordert. Doch wir alle wissen: Zum Wohlbefinden trägt dieses Denken selten bei.
Wohlbefinden hat nichts mit vernünftigem Denken zu tun. Das, was uns Spaß macht und gut tut, kann in unseren Augen sogar ausserordentlich unvernünftig sein.
Genau darum geht es: Mit welchen Augen betrachten wir die Welt?
Vom Vergnügen der Arbeit
Neulich kam meine Tochter vorbei und sagte, sie sei müde und brauche ihre Ruhe, denn sie habe heute gearbeitet. Zuerst dachte ich mir nichts bei dieser Aussage, denn das ist ja normal, das kennt man ja, dass Menschen von Arbeit müde werden. Doch dann begann es in mir zu wirken.
Dazu muss man wissen, dass meine Tochter selbständig ist und aushilfsweise als Angestellte jobbt. Ich fragte mich also, was es denn sei, das müde mache und spontan kam die Erkenntnis: Es ist das fremdbestimmte Tun.
Wenn kleine Dinge nerven
Geht es Ihnen auch manchmal so, dass Sie sich über die kleinsten Kleinigkeiten aufregen? Meist sind diese Kleinigkeiten gar nicht so viel Aufmerksamkeit wert. Grund genug, zu hinterfragen, welche Laus Ihnen da wirklich über die Leber gelaufen ist.
Ärger ist meist ein Zeichen von Stress. Sie ärgern sich über sich selbst, Sie ärgern sich über Andere, werden vielleicht sogar aggressiv in Ihrer Wortwahl – weil Sie durch irgend etwas überfordert sind. Die Kleinigkeiten, die zu diesem Zornesausbruch geführt haben, sind jedoch nicht der wahre Grund. Sie sind nur der Tropfen, der das ohnehin schon volle Fass zum Überlaufen gebracht hat. Unzufriedenheit und Verärgerung über Kleinigkeiten haben eine Überforderung im Hintergrund: Sie sind nicht im Frieden mit sich selbst. Diese größere Überforderung durch inneren Unfrieden ist es, die das Fass gefüllt hat und der Seele Stress bereitet. Erst wenn zu dem großen Thema noch ein wenig dazu kommt, spüren Sie die Anspannung, die in Ihnen ist – und das Fass läuft über.
Die Seele ist grundsätzlich gesund
Eigentlich ist es ganz einfach, wäre da nicht diese sprachliche Verwirrung in Bezug auf die Seele. Ich selbst habe lange gebraucht, bis ich den Unterschied für mich definieren konnte. Denn was meint ein Mensch, wenn er zum Beispiel von seelischer Not spricht?
Landläufig verstehen wir unter dem Seelischen alles, was mit unseren Gefühlen zu tun hat. Genauer gesagt mit unseren Emotionen. Auch da gibt es einen feinen, aber entscheidenden Unterschied. Gefühle bezeichnen das, was JETZT zu fühlen ist. Wenn ich also frage: "Wie fühlst du dich?" Dann möchte ich Anteil nehmen an dem, was in diesem Moment in dir vorgeht. Bist du traurig oder freudig aufgeregt? Hast du Angst oder bist du zornig? Das sind Gefühle, die körperlich zu spüren sind. Sie haben ihre Orte im Körper. Bei Angst schnüren sich Kehle oder Magen zu, oder sie sitzt im Nacken und macht Verspannungen. Wenn die Freude das Herz hüpfen lässt, dann ist das sehr deutlich wahr zu nehmen. Das Herz klopft laut und bis zum Hals. Das ist ein wahrnehmbares Gefühl.
Erste Gedanken
In der Rubrik 'Seelenthemen' werde ich in unregelmäßigen Abständen Artikel schreiben, die meine Gedanken zu alltäglichen Lebensthemen wiedergeben. Denn seien wir doch mal ehrlich: Die meisten Menschen wollten nie so werden wie ihre Eltern und finden sich doch eines Tages genau so wieder.
Um wirklich zu sich selbst zu finden, bedarf es kleinerer oder größerer Kurskorrekturen im Denken und Handeln. Das ist oft gar nicht so einfach, denn wir stecken als Mensch in Verhaltensmustern fest, die wir unseren Vorbildern abgeschaut oder von unseren Vorfahren energetisch "geerbt" haben. Diese Zusammenhänge aufzuzeigen und neue Denk-Impulse zu geben, ist der Sinn und Zweck der kommenden Beiträge.
Ich wünsche mir viele aufmerksame Leser und gerne einen persönlichen Kommentar von Ihnen.
Hier geht es zu Texten auf meinem früheren Blog :
Dienst & Demut
Begabung & Blockierung
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Bildnachweis: siepmannH / PIXELIO








